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festivalvibes

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Nach etwas längerer Zeit melde ich mich heute wieder mit einem Blogbeitrag, der auch gleich diese längere Abstinenz zum Anlass nimmt. Und ja – es geht um Meditation.

Letztendlich ist es natürlich meine ganz eigene Entscheidung, wann ich blogge. Aber natürlich hatte ich mir auch fest vorgenommen, jede Woche meinen Senf zu irgendwas dazuzugeben. Was kam dazwischen? Das Leben – das meinen wohl durchdachten Plan zu einem planlosen (aber sehr schönen) Durcheinander gemacht hat.

Was in solchen Zeiten konsequenterweise dann auch immer zu kurz kommt, ist das Runterkommen, Abschalten, Durchatmen und eben auch Zeit dafür nehmen. Das funktioniert bei mir immer ganz wunderbar in Form von Meditation. Überflüssig zu erwähnen, dass ich daran in den letzten zwei Monaten kein Stück gedacht habe. Dabei hatte ich dies doch schon fest in meinen Alltag integriert und mir teilweise jeden Tag, zumindest aber 2-3 mal die Woche 20 Minuten Zeit für die Meditation genommen.

Benefits – warum Meditation voll meins ist

Wenn du so völlig verplant bist, wie ich in den letzten zwei Monaten, und doch eher dazu tendierst, deine Gedanken helikopterartig hin und her kreisen zu lassen, bis du vielleicht dann doch mal einschläfst, wird dir Meditieren sicher helfen.

Klar ist das irgendwie eine spirituelle Sache, die aber inzwischen so gar nichts mehr mit Räucherstäbchen, Kristallen und mystischen Kerzen zu tun haben muss. Letztendlich braucht man für die Meditation nichts – nur sich selbst (haha, in Besitz von Räucherstäbchen, Kristallen und mystischen Kerzen bin ich trotzdem).

Heute habe ich mich also das erste Mal seit zwei Monaten wieder auf mein Meditationskissen gepflanzt (braucht man auch nicht, ist aber bequemer). Einfach mal alles zur Ruhe kommen lassen. Sobald ich das tat, habe ich es auch direkt gemerkt: Mein Geist wurde klarer, mein Atem ruhiger. Mein Körper hat sich entspannt und ich hab mich direkt zufriedener und ausgeglichener gefühlt. Wirklich! Man muss gar nicht viel tun. Die Wirkung der Meditation setzt direkt ein. Und wer will nicht einfach mal nichts tun und sich direkt besser fühlen?

Weiterer Benefit: Das Meditieren ist jetzt zwei Stunden her und ich fühle mich immer noch mega ruhig und ausgeglichen.

Meditation

Wie geht Meditieren eigentlich?

Das Gute vorweg: Du musst keinen teuren Kurs kaufen und dir kein teures Krams besorgen (obwohl dir der Kristall schneller ins Haus flattern wird, als dir lieb ist), sondern kannst direkt starten.

Aber: Du musst Geduld haben. Aller Anfang ist schwer und letztendlich trifft das nicht aufs Meditieren an sich zu. Aber ein bisschen auf die Wirkung, die dich vielleicht und ziemlich wahrscheinlich nicht direkt bei deiner ersten Sitzung aus den Socken hauen wird. Auch bei der Meditation macht eben Übung den Meister. Aber ein ganzes Stückchen ruhiger wirst du dich dennoch gleich direkt fühlen.

Wie das nun also funktioniert? Okay. Du nimmst dir ein bequemes Kissen oder auch einen Stuhl, wie du magst, und setzt dich bequem hin. Nicht unbedingt verknotet im Lotussitz (mach ich auch nicht). Sondern so, wie es dir am bequemsten ist. Auf den Knien mit Beine nach hinten oder Schneidersitz ist da meistens die Position erster Wahl. Stell dir einen Timer. 10 Minuten reichen für den Anfang völlig aus. Dann schließ die Augen und hör einfach auf deinen Atem. Atme bewusst ein und aus. Am besten in den Bauch und versuche das immer langsamer durchzuführen.

Was ich dir versichern kann: Deine Gedanken werden durchdrehen und wahrscheinlich wirst du nach drei Sekunden schon längst nicht mehr an deinen Atem gedacht haben. Aber auch das ist okay. Sobald du merkst, dass du abdriftest, konzentriere dich wieder auf deinen Atem. Das machst du am Anfang wahrscheinlich gefühlte 5 Millionen mal. Aber auch das ist okay. Nach und nach wird es leichter. Und deine Gedanken leerer. Und spätestens in diesem Stadium kommt die tief ersehnte Ruhe und Ausgeglichenheit dazu.

Warum erzähl ich den Quatsch überhaupt?

Weil es mein Blog ist und ich erzähle, wozu ich Lust hab. Okay, davon abgesehen bin ich vom Konzept der Meditation absolut überzeugt. Ich mein, mal ehrlich – wer hat keine Lust in seinem Leben einfach mal ausgeglichen ohne Hektik, Stress und krude Gedanken den Alltag zu meistern und Spaß zu haben?

Genauso schnell wie bei mir inzwischen diese Wirkung bei der Meditation einsetzt, vergesse ich allerdings auch wieder, dass Meditieren diese Wirkung auf mich hat. Und laufe dann eben mal zwei Monate lang wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend, das sich Sachen wie „ich hab keine Zeit“ und „alles ist so hektisch“ einredet. Bis mir dann wieder einfällt, dass ich mich doch einfach nur mal kurz für 20 Minuten hinsetzen muss.

Und dann geht Bloggen, Konzertplanung und Leben genießen wieder viel leichter von der Hand.

Bevor ich dich mit diesen heutigen Gedanken in den Tag entlasse, noch ein Pro-Tipp: Wer es sich so richtig dreckig geben will, geht direkt in die Natur. Ein Wald oder auch einfach eine Parkbank wirken an sich schon erdend auf deine Seele und deinen Körper. In Kombi unschlagbar und du merkst die ersten Effekte sofort deutlicher.

Pro-Tipp 2: Wenn du partout nicht weißt wie du anfangen sollst, und dich lieber durch die Meditation leiten lassen willst, hat die große weite Welt der Apps so einiges zu bieten. Schau mal gleich hier, t3n hat einiges für dich getestet.

Nun darfst du dich auch gerne zu Wort melden. Wie meditierst du? Hast du eine Lieblingsapp, die du immer benutzt? Oder gehst du lieber alleine in den Wald? Don’t be shy to comment! 

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